Bring dein Jahr 2020 zum Fließen

Genau das war unser Motto beim Wochenend-Workshop im Kloster Bonlanden. Vom 7. Februar bis zum 9. zogen wir uns zurück, um uns darauf zu besinnen, was das neue Jahr für jede Einzelne von uns bringen soll. Schon zum zweiten Mal trafen wir uns unter dem Titel Burn-On!, um dem Leben mehr Pepp und Qualität zu verleihen.

Wenn du dich jetzt frägst, was an einem dieser Wochenenden immer so passiert und auch du – als mögliche Teilnehmerin – erleben könntest, dann lies hier in diesem Beitrag einfach ein bisschen weiter. Falls du nur Lust auf Bilder hast, dann geht auch das. Ich hab dir ein paar Impressionen von Freitag, Samstag und Sonntag reingepackt. 😉

Freitag – Teil 1

Und so starteten wir am Freitagnachmittag um 14:00 Uhr ganz relaxt in den ersten Teil des Workshops, von insgesamt drei. An diesem Nachmittag ging es vor allem darum, erst einmal anzukommen, ins Hier und jetzt zu finden, zu reflektieren, was noch an blockierendem Material im Kopf ist. Ganz besonders ging es aber darum zu entscheiden, was will ich ins neue Jahr mitnehmen und was will ich einfach mal hinter mir lassen.

Da es der liebe Wettergott sehr gut mit uns meinte, konnten wir den Großteil des Workshops draußen abhalten. Bei strahlend blauem Himmel und Sonne satt arbeiteten wir draußen an einem der Kraftplätze des Klosters. Dort gab es dann Meditationen zum Ankommen, Reflexionsarbeit und auch das Genießen der wärmenden Sonnenstrahlen! Bis es zu kühl wurde… 😀 

Zuende war dieser Tag leider viel zu schnell. Dennoch haben wir und besonders die Teilnehmerinnen ganz viel geschafft. Entsprechend waren sie auch geschafft, als wir uns zum gemeinsamen Abendessen trafen. Verwöhnt wurden wir das ganze Wochenende übrigens von der Klosterküche, mit bester Produktqualität, tollen Köstlichkeiten und sensationellem Geschmack. Ja, auch dem Körper dürfen wir etwas Gutes tun!

Samstag – Teil 2

Umso spannender ging es dann am zweiten Tag weiter. Ich glaube, jede Einzelne war gespannt, was heute so passiert. Denn ich halte meistens sehr viel unter Verschluss, bis es dann soweit ist. Der Überraschungseffekt darf einfach nicht fehlen! 😉 Überlegt hatte ich mir für diesen Tag, das Innere nach Außen zu holen und sichtbar zu machen. Das Innere waren in diesem Zusammenhang die Gefühle. Im Fokus des Samstag stand somit das Erleben, Empfinden, Wahrnehmen und „Veröffentlichen“ der Gefühle, die in einem schlummern – positiv wie negativ. Nur wenn ich weiß was in mir vorgeht, habe ich einen Ausgangspunkt, von dem aus ich in Richtung Zielerreichung starten kann.

Die erste Aufgabe bestand somit darin, die eigenen Gefühle an diesem Morgen zu benennen. Als Hilfestellung gab’s ne Menge an Gefühlskärtchen dazu, wovon sich jede bedienen konnte.

Das persönliche Seelenhaus

Im Anschluss daran begaben wir uns auf den Weg zum persönlichen Seelenhaus. Mit meiner Anleitung fanden die Teilnehmerinnen ihr Haus, ihren Ort und das Umfeld dazu. Und damit noch mehr Klarheit herrscht, war die Folgeaufgabe, das Seelenhaus aufs Papier zu bringen – Malen, zeichnen, skizzieren und basteln… Was auch immer da aus der Seele hinaus wollte.

Wir befassten uns den kompletten Vormittag mit dieser Aufgabe. So bekamen nach und nach die Seele, deren Empfinden und die dazugehörigen Gefühle den Raum, nach dem das Innenleben verlangte.

Und wer so hart arbeitet, der hat auch Appetit. Wir dürfen nämlich nie vergessen, dass Seelenarbeit und das Arbeiten mit dem Kopf sehr viel Energie verlangen. Darum soll sich niemand wundern, weshalb man an so einem Wochenende so viel Hunger hat! Darum machten wir uns zur Mittagspause auf in den Speisesaal, zum 4-Gänge-Menü aus der besagten Klosterküche.

Der persönliche Lebensplan

Gestärkt und ausgeruht ging es im zweiten Teil dieses Tages darum, aus dem aktuellen Seelenplan einen Lebensplan für das Jahr entstehen zu lassen. Als Basis dient das zuvor künstlerisch ausgedrückte Seelenhaus. Von dort aus machen wir uns nun auf den Weg in Richtung Zukunft.

Alle Skizzen und Bilder werden dabei stets von den jeweiligen Gefühlen begleitet. Das heißt, die Gefühlskärtchen, die morgens schon in den Ring geworfen wurden, werden immer wieder aufs Neue überprüft und ggf. ausgetauscht. Die Absicht dahinter ist folgende: Wir wollen weg von den Gefühlen, die uns das Leben schwer machen. Wir wollen hin zu den Gefühlen, die unser Leben als lebenswert beschreiben.

Mit dem individuellen, persönlichen Lebensplan – besser gesagt mit dem Bild davon – ging Teil 2 am Samstag zu Ende. Der Abschluss im Seminarraum bildete eine erneute Reflexion auf drei Ebenen: Kopf, Herz, Basis.

Da wir auch an diesem Tag herrlichstes Wetter hatten, gab’s zum Abschluss am Energieplatz wieder eine Meditation. Draußen bekommt man den Kopf einfach viel viel besser frei als drinnen! 😉

Ich vermerke: Ein richtig toller Tag, mit vielen Erlebnissen, Erkenntnissen und Gefühlschaos! Auch für mich als Dozentin war das ein einmaliges Erlebnis!

Boah, viel geschafft an Tag 2. Entsprechend „geladen“ ging es dann in den letzten und dritten Tag des Workshops. Ich glaube, alle mussten ihre Kräfte nochmal gut bündeln. Gleichzeitig waren alle sooo gespannt, was an diesem Sonntag passieren wird. Denn es stand ja das Mixen und Mischen auf dem Programm, um als Endergebnis des Wochenendes ein Produkt mit nach Hause nehmen zu können – das Duftspray!

Sonntag – Teil 3

Also gut, wie gehts weiter? Nach wie vor nehmen wir die Gefühlskärtchen zur Hand. Hinzu kommt die Reflexion vom Vortrag: Was bewegt mich bezüglich meines Lebensplanes auf den Ebenen Kopf, Herz und Basis! Beides bringen die Teilnehmerinnen nun in Verbindung. Die Brücke hierzu bilden die Werte der drei Ebenen!

Kern dieses Teils wird somit sein, diese Werte (und die damit verbundenen Gefühle des Vortages, des Lebensplans) mit den Sinnen zu verknüpfen, um alle Tage des Jahres 2020 das persönliche Ziel wahrnehmen zu können. So kann sich jede Teilnehmerin immer wieder daran erinnern – in Gedanken und mit dem Körper – wohin die Reise gehen soll bzw. welches Versprechen sie sich bei diesem Workshop gegeben hat.

Natur schnuppern

So weit, so gut! Drei Werte werden in Punkte Duftnote ausgedrückt. Steht beispielsweise der Wert Vertrauen im Mittelpunkt, sucht sich die Teilnehmerin eine natürliche Duftnote aus den von mir bereit gestellten Materialien aus der Natur aus, die in Ihren Augen bzw. nach ihrem Erleben für Vertrauen steht. Handelt es sich dabei z. B. um ein Stück Holz oder Moos, dann wird Vertrauen gleich erdig, holzig gesetzt. Steht Vertrauen als Wert für die Basis (sh. Kopf, Herz, Basis), haben wir schon die Duftnote, die als Basis in das Duftspray kommt.

Düfte riechen

Den kompletten Vormittag arbeiten wir uns zu den Hauptbestandteilen der Duftkomposition vor. Im Anschluss an das Schnuppern der Naturmaterialien steht nämlich das Riechen der ätherischen Öle auf dem Programm. Hatte die Teilnehmerin also eine holzige Note in der Basis, kann sie nun mit den Ölen riechen, welche Holznote sie tatsächlich verwenden mag. Das konnte z. B. Zirbe sein oder Patschuli. Je nach Vorliebe… 

Zwischendrin gab’s dann nochmal einen Check per Imagination, ob sich die gewählten Düfte in Verbindung mit den drei Ebenen stimmig anfühlen. Das ist wichtig, um sich in Gedanken in das Erleben und Spüren der ätherischen Helferlein hinzubegeben

Sobald jede Teilnehmerin ein stimmiges Ergebnis ihrer Duftpyramide hatte, ging es an das Austesten der Kompositionen. Dafür kam jedes gewählte Öl auf einen Teststreifen und so konnte die Mischung erschnuppert werden. Da die Öle ein bisschen Zeit zur Entfaltung brauchen, ließen wir die Streifen zusätzlich über die Mittagszeit liegen. So konnten die Teilnehmerinnen auch nach der Pause nochmal exakt riechen, wie die Kombination für das Spray am Ende sein kann.

Das persönliche Duftspray

Nun ja, jetzt gab es nicht mehr viel zu tun, außer die Menge der ätherischen Öle in einen Flakon zu tropfen, diese Mischung mit Alkohohl aufzulösen und mit Wasser aufzufüllen. That’s it! Das Duftspray ist da!

Ein Duftspray, verbunden mit dem persönlichen Lebensplan, gepaart mit energiespendenden Werten und vollendet mit den individuellen Duftnoten! Was für ein Produkt! Ich bin immer noch hellauf begeistert, was da meine Teilnehmerinnen auf die Beine stellen konnten.

Und schon war es Sonntagnachmittag. Wie schnell die Zeit dann doch verging. Wir waren uns einig darin, dass es sich wie Wochen anfühlte. Denn wir realisierten, dass es ein richtig weiter Weg war, den wir an diesem Wochenende gehen konnten. Alle haben so viel in und an sich gearbeitet, dass es schlichtweg beeindruckend war. Die Vertrautheit und Offenheit innerhalb der Gruppe war letztlich unbeschreiblich und das Ziel, das wir anstrebten, konnten wir mehr als genug erreichen.

Toll war außerdem noch, dass jede Teilnehmerin eine ganz persönliche Bezeichnung für ihr Duftspray finden konnte. Das war tatsächlich das Tüpfelchen auf dem i. Oben drauf gab es von mir noch eine eigens für jede Teilnehmerin verfasste Affirmation – passend zu den jeweiligen Werten – im schicken Bilderrahmen. Damit kann nun das Spray immer mit dabei sein und die Affirmation an einem lieb gewonnenen Ort an das Wochenende erinnern.

Für uns alle ging mit einem letzten Gruppenfoto ein so wertvolles und unvergessliches Burn-On!-Erlebnis zu Ende, das gleichzeitig erst der Anfang ist. Denn jetzt geht es für die Teilnehmerinnen erst richtig los. „Bewaffnet“ mit dem einzigartigen Duftspray gehen sie Ihren persönlichen Lebens- bzw. Jahresweg, immer das Ziel im Visier und höchst motiviert, dieses zu erreichen. Sei es im Kleinen oder im ganz Großen. Alle haben etwas im Gepäck, für das es sich nun lohnt einzustehen. Denn die Alternative ist klar: Rückschritt. Und wer will das schon?!

Blog Burnon20 14

Jedenfalls haben wir uns z. T. schon fürs nächste Jahr verabredet, wenn es wieder heißt: BURN-ON! Ein Wochenende im Kloster Bonlanden, um dem neuen Jahr noch ein Quäntchen mehr Lebensqualität zu verleihen. Ich freu mich schon auf euch und auch auf dich liebe Leserin! Komm‘ mit und genieße für ein paar Tage Ruhe, Rückzug und Selbstfürsorge – in bester Qualität!

Für das Jahr 2021 hab ich mir auch schon was ganz fundamentales ausgedacht. Denn das Jahr 2021 wird ein sehr kraftvolles Jahr werden. Es wird also darum gehen, die eigenen Kräfte zu entdecken und zu entfalten. Es wird darum gehen, das Fundament aus Selbstvertrauen und Mut zu schaffen!

Von ganzem Herzen
deine Anja Buntz